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24 Sekunden mit Ruben Spoden | s.Oliver Baskets Würzburg

17. Dezember 2013 Allgemein

Hornau, Kronberg, Frankfurt, Langen, Ehingen, Tübingen, Würzburg. Was sich liest wie ein Aufsatz über Hessen und Süddeutschland im Geografie-Unterricht, bildet die basketballerische „Laufbahn-Landkarte“ des 24-jährigen Ruben Spoden, der diese Saison das Jersey der unterfränkischen s.Oliver-Baskets trägt und dort mit starken Leistungen, knapp 15 Minuten Spielzeit, unbändigem Einsatz und authentischen Auftreten auf sich aufmerksam macht. Wir haben uns mit dem 2,04-m-Power-Forward 24 Sekunden unterhalten.

Ruben, in Würzburg folgte Stefan Koch auf Marcel Schröder. Hand aufs Herz, was bewirkt ein Trainerwechsel innerhalb eines Teams wirklich?

Ein Trainerwechsel sorgt immer für einen frischen Wind in der Mannschaft und gibt jedem Spieler die Chance, sich neu zu beweisen. Stefan Koch ist einer der besten und erfahrensten deutschen Trainer; dass er uns einiges beibringen kann ist, ist natürlich auch von Vorteil

In Würzburg war es die letzten Wochen ja recht turbulent. Wie bist du mit dem „Trara“ umgegangen?

Der Club hat versucht dieses ganz Thema so gut es geht von uns fern zu halten. Eigentlich haben wir es kaum mitbekommen. Letztendlich ist ja alles gut gegangen!

Jeder Verein behauptet immer, die tollsten Fans der Liga zu haben. Was zeichnet gerade die unterfränkischen Anhänger aus?

Hier ist eine unglaubliche Begeisterung für Basketball. Selbst bei dem schlechten Saisonstart, den wir hatten, kamen die Leute positiv auf uns zu. Ich glaube, nirgendwo in Deutschland gibt es eine ähnliche Begeisterung für Basketball wie hier. Hier ist seit drei Jahren jedes Spiel ausverkauft.

Wenn man deine Posts auf Facebook verfolgt, dann bist du immer optimistisch, wohlgemut und scheinst immer alles geben zu wollen. Woher kommt das?

Man hat mir mal gesagt, dass wenn man alles gibt, man nicht verlieren könnte. Das stimmt zwar so nicht, aber ich bin davon überzeugt, dass sich Einsatz und harte Arbeit früher oder später immer auszahlen wird.

Dein Vater war ja auch Bundesliga-Basketballer. Inwieweit gibt er dir heute noch Tipps?

Wir sprechen viel darüber, wie ich besser werden kann. Meistens redet er mir gut zu, dass ich selbstbewusster spielen soll. Früher war er natürlich mein bester Trainer und hatte immer die passenden Tipps für mich. So kam es auch mal vor, dass er mich in der Halbzeitpause kurz zur Seite nahm und den ein oder anderen Hinweis gegeben hat.

Du bist ja ein „Frankfurter Bub“. Zu welchen Jungs aus alten Frankfurter-, Kronberger- und Langener-Tagen hältst du eigentlich noch Kontakt?

Im Sommer trifft man sich in Frankfurt immer mal wieder in den verschiedenen Hallen. Mit meinen Jungs von der Eintracht habe ich noch viel Kontakt und in der Off-Season geht’s auch ab und an mal auf ein Turnier zusammen. Aber dank Facebook bin ich mit den meisten Jungs aus Langen und Kronberg auch noch in Kontakt.

Bitte sei so nett und vervollständige den Schlusssatz: Die s.Oliver Baskets werden am Ende der Saison …

die Überraschung der Rückrunde sein und nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Ruben, vielen Dank fürs Interview

Interview: Martin Schenk 

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