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Langen: Thomas Armbrecht im Rückkehrer-Gespräch

31. Juli 2011 Allgemein

Nachdem der 2,00-m-Mann Thomas Armbrecht schon in der vergangenen Saison auf dem Meldebogen der Giraffen stand, aber es zu keinem Einsatz in fremder Halle und in der altehrwürdigen Georg-Sehring-Halle kam, sind die Vorzeichen in dieser Saison gänzlich andere. Der Powerforward/Center, der in den letzten beiden Spielzeiten für den Regionalligisten SC Bergstraße auflief und dort knapp 10 Punkte im Schnitt auflegte, wird nun regelmäßig seine Basketballstiefel für den Turnverein schnüren. Wir haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt, um den gebürtigen Darmstädter ein paar Fragen zu stellen.

Thomas Armbrecht über seine Rückkehr nach Langen, die Deutsche U-18-Meisterschaft und die Entwicklung Robin Benzings.

Thomas, herzlich willkommen zurück in Langen. Nachdem du schon in der Jugend für die Giraffen gespielt hast, und unter anderem mit Marco Völler, Robin Benzing sowie etlichen anderen Weggefährten die Deutsche Meisterschaft (U18) gewonnen hast, verschlägt es dich nun erneut nach Langen. Was war deine persönliche Motivation – nach zwei Jahren in der 2. Regionalliga – nochmal in der ProB anzugreifen?

Für mich stand schon vor meinem ausbildungsbedingtem Wechsel fest, dass ich irgendwann zurück zum TV Langen kommen werde. Allerdings konnte ich damals noch nicht erahnen, mit wie vielen bekannten Gesichtern ich zusammen spielen würde. Und ich denke, dass das am Ende auch der ausschlaggebende Faktor war, um es noch einmal auf einem höheren Level zu versuchen.
Was erwartest du von dir persönlich in der kommenden Spielzeit? Welche Stärken deines Spiels möchtest du in deiner ersten ProB-Saison ausspielen?

Ich hoffe, dass ich schnell im Team ankommen werde und meine Rolle auf dem Parkett finde. Durch meine Athletik möchte ich vor allem helfen das Rebound-Verhalten zu verbessern.

Konntest du in den letzten beiden Jahren die Entwicklung des Langener Basketballs ein wenig verfolgen? Zum Beispiel über alte Teamkollegen? Und wenn ja, wie beurteilst du den Werdegang der Giraffen in den letzten 24 Monaten?

Ich habe recht viel über den sportlichen Werdegang des TV Langen mitbekommen. Durch Telefonate mit Jogi Barth und Marco Völler war ich immer bestens informiert. Wenn es mir möglich war, habe ich auch die Heimspiele besucht. Die Entscheidung, sich in der ProB wieder auf Spieler aus dem Langener Umkreis zu verlassen und dem Konzept der Jugendförderung nachzugehen, ist meiner Meinung nach sehr gut aufgegangen.

Du warst ja eines der Mitglieder des „goldenen 89er Jahrgangs“ des Turnvereins, der 2006 Deutscher Meister (U18) wurde. An deiner Seite spielten Kai Barth (USC Heidelberg), Marco Völler, Robin Benzing (Bayern München) und sein Bruder Marian (SC Bergstraße) sowie weitere Protagonisten. Was ist dir ganz besonders in Erinnerung geblieben? Was hat das damalige Team ausgezeichnet?

Die Teammitglieder von damals waren für mich einfach mehr als nur Teamkollegen. Mit vielen von ihnen pflege ich heute noch einen sehr engen und freundschaftlichen Kontakt. Frederik Heldt hab ich erst vor ein paar Monaten in Innsbruck besucht. Mit Marco Völler schreibe ich häufig SMS oder treffe ihn in Frankfurt – und auch mit Patrick Raab, der beruflich sehr eingespannt ist, telefoniere ich noch regelmäßig. So ein gutes und enges Verhältnis der Spieler untereinander habe ich seitdem nicht mehr erlebt.
Als alter Mitspieler von Robin Benzing kommen wir natürlich nicht umher, dich zu fragen, wie du seinen erfolgreichen Werdegang verfolgst? Hast du noch ab und zu Kontakt zu ihm? Wird über Facebook gechattet? Oder ist der Kontakt gänzlich abgebrochen?

Zu Robin habe ich noch einen sehr guten Kontakt. Vor drei Wochen hat er mich erst in Groß-Gerau besucht. Wir waren zusammen essen und haben über Zukunftspläne und private Dinge gesprochen. Es ist schön zu sehen, dass er so viel Erfolg hat und dabei trotzdem nicht abhebt! Ich wünsche ihm natürlich alles Gute bei Bayern München und hoffe, dass ich es zeitlich schaffe, ihn dort zu besuchen.

Um wieder auf dich resp. den TVL zurück zu kommen: Welche Rolle traust du den Giraffen in der nächsten Spielzeit zu? Was ist deine persönliche Erwartungshaltung – auch ans Team?

Ich hoffe auf eine erfolgreiche Saison mit dem noch recht jungen Team. Auf welchem Platz der Tabelle wir am Ende der Saison stehen kann ich allerdings noch nicht einschätzen.

Zum Abschluss des kleinen Rückkehrer-Gesprächs hätten wir gerne noch gewusst, was du in deiner Freizeit unternimmst, was du beruflich machst bzw. was du studierst und wohin dich deine persönliche Reise in Zukunft bringen wird?

Gegen Ende August werde ich meine Ausbildung zum Physiotherapeuten beenden und werde anschließend an der TU Darmstadt mein Studium der Sport- und Politikwissenschaften beginnen.  Bis dahin liegt mein Fokus natürlich auch dem erfolgreichen bestehen meines Examens.

Thomas, herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Viel Glück in der kommenden Spielzeit beim TV Langen.

(Martin Schenk – SPOPS)

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